Selbstverletzendes Verhalten

Viele Jugendliche greifen zu selbstverletzendem Verhalten. Entweder, weil sie ihr Gefühl von Anspannung reduzieren wollen und/oder weil sie in einer Krise sofort etwas tun müssen, ohne jedoch eine angemessene Handlungsmöglichkeit zu besitzen.

Die Begleitung und Unterstützung besteht in ruhiger, unerschrockener und praktischer Wundversorgung, der Klärung zugrunde liegender Situationen, der Nichtrealisierung von machtvollen Auswirkungen der Selbstverletzungen auf die Entscheidungen und Handlungen anderer, wenn dieses beabsichtigt war.  In einem Einzel- oder Gruppenrahmen erfolgt Ressourcenfindung, die Abkehr von kategorischem Schwarz-Weiß-Denken, das Erlernen von wertschätzendem Umgang mit der eigenen Person und der Umgang mit Notsituation sowie das Einüben nicht verletzender Ersatzhandlungen.

Die Betreuung lehnt sich an das Programm der DBT-A (Dialektisch behaviorale Therapie für Jugendliche) nach Marsha M. Linehan an.

Aktualisiert am: 24. Mai 2018