Zwangsstörungen

Zwangshandlungen sind z.B. sehr häufiges Händewaschen (aus der Angst vor Ansteckung mit Krankheitserregern), häufiges und dauerndes Kontrollieren von Schaltern, elektrischen Geräten (Herd, Kaffeemaschine, PC), dauerndes Zählen, Türen und/oder Fenstern sowie das Geraderücken und in eine peinlich genaue Ordnung bringen von Gegenständen. Desweiteren gibt es Zwangsgedanken (bestimmte Sätze, religiöse, aggressive oder bestimmte sexuelle Gedanken, Angst, jemanden zu verletzen).

Meist beginnen Zwangsstörungen erst im Jugendalter. Unbehandelt neigen sie dazu, chronisch zu werden und immer mehr Zeit im Leben des Betroffenen einzunehmen. Oft ist die ganze Familie in die Zwangssymptomatik eingebunden.

Angebracht ist eine zeitnahe verhaltenstherapeutische Behandlung, evtl. mit unterstützender Medikation.

 

Aktualisiert am: 27. Juli 2018